Seite wählen

Karpaltunnelsyndrom: Hände schlafen ein

25.06.2020

Fast jeder kennt das Gefühl eingeschlafener Hände. Meistens ist das Einschlafen der Hände ein Zeichen dafür, dass Nervenbahnen abgeklemmt oder Nerven aufgrund der Abklemmung von Gefäßen unterversorgt sind. Oft steckt dahinter ein Karpaltunnelsyndrom. Sollte man zum Arzt, wenn die Hände immer wieder einschlafen?

Eine falsche Schlafposition in der Nacht kann dazu führen, dass die Durchblutung vorübergehend unterbrochen oder Nerven eingequetscht werden. Die Folge ist ein Kribbeln in den Fingern oder eine eingeschlafene Hand oder ein eingeschlafener Arm. Der Grund dafür liegt darin, dass die Nervenenden in der Haut über die Nervenbahnen ein Signal ans Gehirn schicken, welches von dort nicht eindeutig zugeordnet werden kann.

Wenn also gelegentlich nachts die Hände einschlafen, ist das meist Zeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion, ausgelöst durch eine falsche Schlafposition. Solange solche Missempfindungen nur hin und wieder auftreten, sind sie in der Regel harmlos. Vorsicht ist dagegen angezeigt, wenn Hände oder Arme nachts regelmäßig einschlafen oder wenn das Kribbeln in den Fingern oder die Schmerzen in Händen und Armen häufig und regelmäßig auftreten.

hände schlafen ein: grund für einen arztbesuch?

Ein Kribbeln in den Händen, taube Fingerspitzen, starke Schmerzen bis zum Ellenbogen sind typische Symptome eines Karpaltunnelsyndroms (KTS). Beim Karpaltunnelsyndrom handelt es sich um ein Engpasssyndrom des Mittelnervs der Hand im Bereich des Handwurzelkanals, also im Karpalkanal, bei dem Missempfindungen des Daumens, Zeige-, Mittel- und Ringfingers sowie feinmotorische Einschränkungen häufige Folgen sind.

Wenn Ihre Hände also immer wieder einschlafen, wenn Fingerspitzen regelmäßig kribbeln oder Sie Schmerzen in Armen und Händen haben, dann sollten Sie handeln. Denn Ärzte warnen, dass das Karpaltunnelsyndrom oft nicht frühzeitig genug behandelt wird. Das kann gravierende Beeinträchtigungen zur Folge haben. Wenn sich Ihr Arm oder ihre Hand also taub oder schwach oder sogar gelähmt anfühlt oder wenn Sie dauerhaft das Gefühl haben, Ameisen liefen über Ihre Hand oder Ihren Arm, ist es höchste Zeit für einen Arztbesuch.

Ein Arztbesuch ist aber auch dann angeraten, wenn eingeschlafene Hände zu Ihren allnächtlichen Erfahrungen gehören, wenn Sie regelmäßig in der Nacht durch Schmerzen in der Hand oder im Arm geweckt werden oder wenn Sie den Eindruck haben, dass die Kraft in Ihren Händen und insbesondere im Daumen nachlässt. Denn diese Missempfindungen sind typische Anzeichen des Karpaltunnelsyndroms.

“Meine Hände schlafen ein”

Meist treten diese Probleme zwischen 40 und 70 Jahren auf, am Anfang vor allem nachts: Man wacht auf, weil es von der Hand bis zum Oberarm schmerzt oder weil die Hand mal wieder eingeschlafen ist.

Etwa jeder zehnte Bundesbürger kennt diese Beschwerden des Karpaltunnelsyndroms. Experten schätzen, dass Frauen rund fünfmal häufiger betroffen sind als Männer. Wenn die Symptome regelmäßig auftreten, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen. Denn wenn ein Karpaltunnelsyndrom nicht rechtzeitig behandelt wird, kann das gravierende Beeinträchtigungen zur Folge haben.

Das könnte Sie noch interessieren

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten von curpal?

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten von curpal?

Für Menschen, die unter dem Karpaltunnelsyndrom leiden, gab es bislang nur die Operation. Das ist jetzt anders. Mit curpal® behandeln Sie das Karpaltunnelsyndrom ohne OP und ohne den Einsatz einer Handgelenks-Schiene. Was Kunden immer häufiger wissen wollen: Übernimmt...

mehr lesen
91% der Patienten würden curpal weiterempfehlen

91% der Patienten würden curpal weiterempfehlen

curpal® zählt zu den so genannten manuellen Therapien und gilt als eine viel versprechende Ergänzung der konservativen Therapiemöglichkeiten. Weil curpal® ein völlig neuartiger Behandlungsansatz ist, zu dem es noch keine Studien gibt, haben wir unsere Kunden und...

mehr lesen
Karpaltunnelsyndrom alternativ behandeln: Frauensache?

Karpaltunnelsyndrom alternativ behandeln: Frauensache?

Sind Frauen bei chronischen Erkrankungen alternativen Behandlungsmethoden gegenüber offener als Männer? Grundsätzlich lässt sich diese Frage wohl kaum beantworten. Bei der Behandlung des Karpaltunnelsyndroms mit curpal® scheint das indes zuzutreffen. Interesse an...

mehr lesen
Karpaltunnelsyndrom Behandlung: Geht das ohne OP?

Karpaltunnelsyndrom Behandlung: Geht das ohne OP?

Fast jeder zehnte Deutsche zwischen 40 und 70 Jahren leidet am Karpaltunnelsyndrom, Frauen sind rund fünfmal häufiger betroffen sind als Männer. Wer wünscht sich da nicht eine Karpaltunnelsyndrom Behandlung ohne chirurgischen Eingriff? Lesen Sie hier, wie die...

mehr lesen
Karpaltunnelsyndrom Handgelenkschiene: Überholt?

Karpaltunnelsyndrom Handgelenkschiene: Überholt?

Unsere Hand besteht aus 27 Knochen, 36 Gelenken und 43 Muskeln. Das alles ist nötig, damit wir greifen, schreiben, zudrücken oder ein Instrument spielen können. Schmerzen an der Hand, ausgelöst durch ein Karpaltunnelsyndrom sind besonders unangenehm. Aber kann eine...

mehr lesen
Kribbeln in den Händen: Karpaltunnelsyndrom?

Kribbeln in den Händen: Karpaltunnelsyndrom?

Kribbeln in den Händen, besonders nachts, taube Fingerspitzen oder eingeschlafene Finger und Hände: Bei den typischen Symptomen eines beginnenden Karpaltunnelsyndroms (KTS) sollten Betroffene zügig handeln. Wird das Karpaltunnelsyndrom nicht behandelt, kann das...

mehr lesen