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Was tun bei Karpaltunnelsyndrom?

10.09.2018

Fast jeder zehnte Deutsche zwischen 40 und 70 Jahren leidet am sogenannten Karpaltunnelsyndrom, Frauen sind rund fünfmal häufiger betroffen als Männer. Und die meisten fragen sich: Was tun bei Karpaltunnelsyndrom, was ist die beste Therapie? Aber starten wir bei den Symptomen…

Statt im erholsamen Schlaf zu entspannen, werden viele Menschen nachts von Schmerzen in der Hand wachgehalten. Vom leichten Kribbeln über Taubheit bis hin zur Gefühllosigkeit und starkem Schmerz zeigen sich die Symptome des Karpaltunnelsyndroms. Aber nicht nur nachts, sondern auch tagsüber bei Belastung kann es zu Beschwerden kommen. Unbehandelt kann die Krankheit zu schweren Schäden am Mittelhandnerv und zum Verlust der Greiffähigkeit führen. Deshalb müssen Karpaltunnelsyndrom-Symptome immer ernst genommen und abgeklärt werden. Und es ist richtig, dass Sie sich fragen: Was soll ich tun bei Karpaltunnelsyndrom?

Volkskrankheit Karpaltunnelsyndrom – wer ist betroffen?

Insbesondere Frauen sind vom Karpaltunnelsyndrom betroffen. Sie entwickeln es rund fünfmal häufiger als Männer. Besonders häufig betroffen sind Frauen um und nach den Wechseljahren. Doch auch in der Schwangerschaft kann das Karpaltunnelsyndrom auftreten. Ursache für die Symptome während der Schwangerschaft sind Schwellungen und Wassereinlagerungen, die den Druck auf den Karpaltunnel erhöhen und so den Nerv zusammendrücken. Bei den meisten Frauen verschwindet die Symptomatik vollständig, sobald das Kind entbunden ist und sich der Körper wieder umgestellt hat.

Am häufigsten jedoch treten die Symptome mit zunehmendem Alter auf. Die Ursache der Erkrankung lässt sich meist nicht feststellen, doch scheinen einseitig belastende Tätigkeiten wie zum Beispiel sehr langes Autofahren das Auftreten und die Stärke der Symptome zu begünstigen.

Die Karpaltunnelsyndrom-Symptome erkennen

Woran lässt sich ein Karpaltunnelsyndrom erkennen? Experten sprechen von fünf Leitsymptomen, die einen klaren Hinweis auf die Erkrankung geben.

Ganz typisch sind kribbelnde und taube Finger, wobei im Wesentlichen Daumen, Zeige- und Mittelfinger betroffen sind. Begleitet wird dieses Symptom von Schmerzen im Handgelenk und im Unterarm. Vor allem am Morgen ist das Handgelenk oft steif und schmerzt beim Bewegen. Im Alltag zeigen sich zwei weitere wichtige Symptome: die Kraft im Daumen und die Kontrolle der Finger lässt nach, was zu Problemen beim Greifen und zu häufigem Fallenlassen von Gegenständen führt.

was tun bei karpaltunnelsyndrom?

Auslöser für Schmerzen und Taubheitsgefühle ist eine Volumenzunahme im Karpaltunnel. Der Karpaltunnel oder Karpalkanal ist eine Art Röhre, durch den zahlreiche Sehnen und der Nervus medianus, der Mittelhandnerv, verlaufen. Die Sehnen haben alle eine feine Hülle, die Sehnenscheiden. Bei starker Beanspruchung können diese Sehnenscheiden wuchern, brauchen mehr Platz und der Druck im Karpalkanal steigt an. Die starken Symptome rühren also von dem eingeklemmten Nerv. Bleibt das Karpaltunnelsyndrom unbehandelt, kann der Nerv irreparabel geschädigt werden. Die Hand bleibt dann gefühllos und die Greiffähigkeit eingeschränkt. Deshalb ist schnelles Handeln bei den ersten Symptomen wichtig.

Die konventionelle Therapie besteht im Ruhigstellen des Handgelenks mittels einer sogenannten Nachtlagerungsschiene, ein fortgeschrittenes Karpaltunnelsyndrom wird operiert. Hierbei wird das Dach des Karpalkanals gespalten, wodurch der Karpaltunnel geweitet und der Druck auf den Nerv verringert wird.

Als sanfte und überaus effektive Behandlungsalternative gilt curpal®. curpal® ist ein neues Therapieverfahren des Karpaltunnelsyndroms, bei dem durch die aktive Dehnung des Karpaltunnels eine Operation vermieden werden kann. Mithilfe eines aufpumpbaren, in eine Manschette eingearbeiteten Luftkissens wird Druck auf den Handrücken ausgeübt. Diese Dehnung weitet den Karpaltunnel und verschafft dem eingeklemmten Nerven wieder mehr Platz. Patienten berichten, dass bei lediglich drei Anwendungen täglich schon nach wenigen Tagen die Schmerzen deutlich zurückgehen.

Was tun bei Karpaltunnelsyndrom?

curpal® bietet eine symptomatische Behandlung des Karpaltunnelsyndroms, indem es den Karpaltunnel dehnt.

Anders als ein operativer Eingriff hat diese Dehnung keine Nebenwirkungen. Falls der Schmerz erneut auftritt, kann curpal® bedenkenlos wieder angewendet werden.

Treten Karpaltunnelsyndrom-Symptome regelmäßig nachts oder unter Belastung auf, so ist frühzeitiges Handeln wichtig.

Mit curpal® können Sie die Erkrankung ohne operativen Eingriff zu Hause behandeln.

Was tun bei Karpaltunnelsyndrom?

Lesen Sie hier, was focus online über curpal® berichtet.

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