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Hände schlafen nachts ein: Was ist die beste Therapie?

28.07.2018

Ein Kribbeln in den Händen, Hände, die nachts einschlafen, taube Fingerspitzen, starke Schmerzen bis zum Ellenbogen – das sind die typischen Symptome eines Karpaltunnelsyndroms (KTS). Wird diese Krankheit nicht frühzeitig behandelt, kann dies gravierende Beeinträchtigungen zur Folge haben.

Die Finger kribbeln und die Hände schlafen nachts ein – das sind die typischen Symptome eines beginnenden Karpaltunnelsyndroms (KTS). Wer diese Symptome auf die leichte Schulter nimmt, wird das später vermutlich bereuen. Bei den ersten Anzeichen des KTS – die Hände schlafen nachts ein – sollten Betroffene schnell handeln.

Die Hände schlafen nachts ein

Die Hände schlafen ein. Anfänglich nur nachts, im Laufe der Zeit wird das Kribbeln immer häufiger und das Taubheitsgefühl der Fingerspitzen nimmt zu. In diesem Fall ist es sehr gut möglich, dass das sogenannte Karpaltunnelsyndrom vorliegt.

In Deutschland leidet etwa jeder zehnte Erwachsene unter diesen Beschwerden. Besonders häufig betroffen sind Frauen in und nach den Wechseljahren. Die Ursache der Erkrankung lässt sich meist nicht feststellen. Auslöser für die Schmerzen oder das Taubheitsgefühl ist eine Volumenzunahme im Karpaltunnel. Der Karpaltunnel oder Karpalkanal ist eine Art Röhre, durch die Sehnen und der Nervus medianus, der Mittelhandnerv, verlaufen. Die Sehnen haben alle eine feine Hülle, die man umgangssprachlich Sehnenscheiden nennt. Bei starker Beanspruchung können diese Sehnenscheiden wuchern.

Dadurch brauchen sie mehr Platz, der Druck im Karpalkanal steigt an. Bei einem Karpaltunnelsyndrom steigt der Druck auf den Mittelhandnerv, der so eingeklemmte Nerv beginnt zu schmerzen.

Wie verläuft die Erkrankung weiter?

In der Regel beginnt ein Karpaltunnelsyndrom mit dem Einschlafen der Hände und Kribbeln in der Kuppe des Mittelfingers, viele Betroffene berichten über ein Kribbeln oder schmerzhafte Missempfindungen an Daumen, Zeige- und Mittelfinger. Wenig später fühlt sich die ganze Hand angeschwollen an, die Schmerzen strahlen in die Hand und in den Unterarm. Karpalschmerzen treten vorzugsweise nachts auf. Begleitet werden sie von einer zunehmenden Schwäche in der Hand: Es fällt schwer, einen Deckel aufzuschrauben, kleinere Gegenstände zu greifen, einen Knopf zu öffnen.

Sofern keine frühzeitige Diagnose erfolgt, kann es zu irreparablen Schäden des Mittelhandnervs und zum Muskelschwund des Daumenballens kommen. Die Feinmotorik wird dadurch stark einge-schränkt, vor allem Greifbewegungen sind dann kaum noch möglich.

Herkömmliche Behandlungsmethoden

Zur konventionellen Therapie zählt die sogenannte Nachtlagerungsschiene, die das unbewusste Umknicken der Hand während des Schlafens verhindern soll. Diese Methode wird jedoch in den meisten Fällen nicht nur als unbequem und unangenehm empfunden. Sie beseitigt langfristig auch nicht die Ursache – der Druck auf den Mittelhandnerv bleibt unvermindert bestehen.

Eine weitere Möglichkeit liegt in der operativen Beseitigung der Verengung des Karpaltunnels. Hierbei wird das Dach des Karpalkanals gespalten und der Nervenkanal erweitert. Dadurch verringert sich der Druck auf den Nerv und die Beschwerden nehmen ab. Doch auch wenn die Karpaltunnel-OP heute vielfach minimalinvasiv erfolgt, beinhaltet sie immer noch ein gewisses Risiko: Bei einer minimalinvasiv vorgenommenen Spaltung des Karpaltunnnels kann nicht nur der Nervus medianus verletzt werden, sondern auch Gefäße oder gar die Ellennerven (Nervus ulnaris).

Erfolgt die Operation offen, besteht die häufigste Komplikation in einer Störung der Wundheilung. Hinzu kommt, dass die Narbe, wie alle Narben in der Hand, länger empfindlich ist als an anderen Körper-stellen. Nicht zuletzt kann es je nach OP- und Heilungsverlauf zu einem längeren Arbeitsausfall kommen. Eine sanfte Alternative ohne Nebenwirkungen bietet deshalb viele Vorteile.

curpal® ist ein neues Therapieverfahren des Karpaltunnelsyndroms, mit dem durch Dehnung des Karpaltunnels eine Operation vermieden werden kann. Mittels einer Manschette in Kombination mit einer Handpumpe und einem Manometer therapiert ein zweiminütiger Druck von 180 bis 200 mmHg die Verengung im Karpaltunnel. Bei drei Anwendungen pro Tag sind bereits nach wenigen Wochen deutliche Verbesserungen zu verzeichnen.

Was macht die Behandlung mit curpal® so neuartig?

Die Manschette des curpal-Systems ist geformt wie der Buchstabe C. Das geniale Prinzip der Behandlung ist, dass die Hand in dieses C gesteckt werden kann. Drückt man nun auf eine Handpumpe, ähnlich wie bei einem Blutdruckmessgerät, so werden die Luftpolsterkissen in dem Handstück von curpal® aufgeblasen und es entsteht eine federartige Spannung, die den Karpalkanal dehnt. Genau genommen wird dabei das straffe Band über dem Karpalkanal gedehnt und der Karpaltunnel wird erweitert.

Durch die Dehnung bekommt der im Karpalkanal verlaufende Nerv (Nervus medianus) mehr Raum, der Druck auf den Nerv nimmt ab und die Symptome des Nervendrucks, wie Kribbeln in den Fingern, Schmerzen in der Nacht oder Taubheit, lassen nach.

Da die sanfte Methode völlig ohne Nebenwirkungen auskommt, kann sie jederzeit angewendet werden und ist selbst für Schwangere geeignet, die ohnehin zumeist nur temporär unter den Beschwerden leiden.

Ihre Hände schlafen nachts ein?

Die ersten Anzeichen des Karpaltunnelsyndroms – die Hände schlafen nachts ein – muten eher harmlos an. Dennoch sollten Betroffene schnell handeln.

Eine neue Behandlungsmethode ist effektiv und kann einen operativen Eingriff verhindern. Und je eher man mit der Behandlung startet, umso besser sind die Chancen auf eine schnelle Linderung. Das zeigen auch die Kundenstimmen.

Lesen Sie hier, was focus online über curpal® berichtet. Einfach auf das Bild klicken und weiterlesen.

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