Neu: Karpaltunnelsyndrom behandeln ohne OP

23.05.2016

Karpaltunnelsyndrom Symptome
Etwa jeder zehnte Bundesbürger kennt die Beschwerden des Karpaltunnelsyndroms, Frauen sind dreimal häufiger betroffen als Männer. Meist treten die Probleme zwischen 40 und 70 Jahren auf, am Anfang vor allem nachts: Man wacht auf, weil es von der Hand bis zum Oberarm schmerzt oder weil die Hand eingeschlafen ist. Nach dem Schütteln verschwinden Schmerzen und Kribbeln.

Bei der Mehrzahl der Karpaltunnelsyndrome lässt sich keine Ursache nachweisen. Man spricht von einem idiopathischen (ίδιος heißt griechisch "eigentümlich", πάθος bedeutet "Leiden") Karpaltunnelsyndrom . Diese Form tritt in den meisten Fällen bei Frauen in der Zeit der Menopause auf und wird auf Wassereinlagerungen und Gewebsschwellungen im Karpalkanal zurückgeführt. Manche Menschen sind prädestiniert für ein Karpaltunnelsyndrom, da sie von Geburt an einen engen Karpaltunnel haben. Wenn sie bei der Arbeit dauerhaft dieselbe Bewegung mit der Hand ausüben, das Handgelenk stark beanspruchen oder beim Schlafen einknicken, entwickelt sich daraus ein Karpaltunnelsyndrom.

Häufig treten diese Beschwerden unter Belastung oder während der Nacht auf. Besonders in einer abgewinkelten Haltung der Hand machen sie sich bemerkbar, wie beispielsweise beim Halten des Telefonhörers oder des Lenkrads im Auto. Das erklärt die nächtlichen Beschwerden. Denn viele Menschen winkeln unbewusst die Hand beim Schlafen leicht an. Im weiteren Verlauf des Karpaltunnelsyndroms verstärken sich die Missempfindungen, treten dauerhaft auf und die Schmerzen strahlen bis in den Arm hinein. Im fortgeschrittenen Stadium werden die Finger gefühllos und die Muskeln des Daumenballens atrophieren, das bedeutet, sie verkümmern.

Karpaltunnelsyndrom Behandlung 
Bei leichten oder mittelstarken Beschwerden, die kommen und gehen, empfiehlt der Arzt das Tragen einer Handgelenksschiene oder rät, bestimmte Belastungen zu vermeiden. Die konventionelle Handgelenksschiene wird in der Nacht getragen. Der Grund ist, dass nachts die Beschwerden am stärksten sind, weil die Hand im Schlaf abknickt. Die Schiene verhindert dieses Abknicken. Im Vergleich zu einer Kortisonbehandlung oder einer Operation hat eine Handgelenksschiene wenig Nebenwirkungen. Das ist der Vorteil dieser konventionellen Behandlung.

Der Nachteil: Zwar bringt das Tragen einer Schiene kurzfristig Erleichterung. Aber diese Erleichterung ist in den meisten Fällen bloß vorübergehend. Bei den meisten Menschen treten die Beschwerden nach einiger Zeit erneut auf. Und weil bloß das nächtliche Abknicken der Hand verhindert wurde, hat man wertvolle Zeit verloren. Hinzu kommt, dass die wenigsten Menschen mit einer Handgelenksschiene gut zurechtkommen. Die meisten fühlen sich durch sie im Schlaf gestört. Jedoch darf man die Schiene in keinem Fall am Tag tragen, denn dann besteht die Gefahr, dass das Handgelenk durch die Behandlung "einsteift". Denn die normale Funktion eines Gelenkes ist die Bewegung!

Karpaltunnelsyndrom ohne Operation behandeln
Wirksamer als die Handgelenksschiene, die bloß das Einknicken der Hand verhindert ist curpal. Denn curpal stellt nicht ruhig, sondern weitet den Karpaltunnel aktiv. In einer Manschette aus Kunststoff befindet sich ein Luftkissen, das mit einer Handpumpe aufgepumpt wird. Das Kissen erzeugt Druck auf den Handrücken, die Hand wird gedehnt und der Karpaltunnel geweitet. Durch die Anwendung dieses einfachen mechanischen Prinzips entlastet curpal den Karpaltunnel.

Einige Minuten pro Tag reichen aus, um die Symptome schnell zu lindern. Patienten mit leichten Syndromen, spüren nach wenigen Tagen eine deutliche Besserung ihrer Beschwerden. Bei Patienten mit stärkeren Beschwerden dauert es bis zu sechs Wochen, bis ein Effekt der Behandlung einsetzt. curpal bietet erstmals eine Alternative zur Operation.

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