karpaltunnel-syndrom ursachen


Bei der Mehrzahl der Karpaltunnelsyndrome lässt sich keine Ursache nachweisen. Man spricht von einem idiopathischen (ίδιος heißt griechisch "eigentümlich", πάθος bedeutet "Leiden") Karpaltunnelsyndrom.


Diese Form tritt besonders häufig bei Frauen in der Zeit der Menopause auf und wird auf Wassereinlagerungen und Gewebsschwellungen im Karpalkanal zurückgeführt. Manche Menschen sind prädestiniert für ein Karpaltunnelsyndrom, da sie von Geburt an einen engen Karpaltunnel haben. Wenn dann bei der Arbeit dauerhaft dieselbe Bewegung mit der Hand ausgeübt, das Handgelenk stark beansprucht oder beim Schlafen eingeknickt wird, entwickelt sich daraus ein Karpaltunnelsyndrom.

Eine weitere mögliche Ursache ist eine frühere chronische Sehnenscheiden-Entzündung oder eine aktute Entzündung und Schwellung der Sehnenscheiden. Da diese ebenfalls im Karpaltunnel liegen, können sie auf den Nerv drücken. Ganz selten handelt es sich um eine erbliche Krankheit, von der dann bereits Kinder betroffen sein können. Symptome können vorübergehend auch während einer Schwangerschaft auftreten, denn der Körper lagert in dieser Zeit viel Wasser ein, was den Druck auf den Nervus medianus erhöhen kann.

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